Taufe

Siehe, hier ist Wasser, was steht meiner Taufe noch im Weg? (Apg 8:36b)

Wallfahrtskirche Maria Schmolln: Rudolf Millonig: Die Taufe des Herrn

In der Taufe feiern wir das JA des Gläubigen zu Jesus, unserem Erlöser. In der Feier der Kindertaufe ist der Weg des Glaubens abgebildet. Das Hören von Gottes Wort und die Entscheidung, das Leben im Glauben zu leben. Das offene Bekenntnis zu Gott und der Absage des Bösen. Die Aufnahme in die Gemeinschaft der Getauften und der daraus folgenden Einladung zum Tisch des Herrn.

Bei jeder Tauffeier gehen wir diese Schritte wieder ganz bewusst und erfahren dadurch, dass wir durch unsere Taufe und Firmung eingeladen sind zur Feier der Eucharistie. Wir machen uns bewusst, dass wir Kirche sind und dass jeder sich mit seinem Leben in diese Gemeinschaft einbringen soll.

In diesem Abschnitt möchte ich Möglichkeiten anbieten, wie diese Feier gestaltet werden kann und das persönliche Leben vor Gott gebracht werden kann.

PAX et BONUM

:-) Rudi

Die Stationen der Tauffeier

Der Entschluss, das Kind taufen zu lassen

Vor der Taufe und der Tauffeier soll man sich die Frage stellen, warum möchte ich, dass mein Kind getauft wird? Aus welcher Motivation heraus möchte ich, dass mein Kind ein Mitglied der Kirche wird. Und wer aus meinem persönlichen Umfeld kann meinem Kind derart Vorbild sein, dass ich ihn / sie mit der Verantwortung des Patenamtes betrauen möchte?

Es ist ratsam, sich intensiv mit der Feier der Taufe auseinanderzusetzen. Gerne helfe ich bei der Gestaltung und Auswahl der einzelnen Elemente beim obligatorischen Taufgespräch

Der Gang zur Kirche und die Bitte um die Taufe

Die Feierfamilie macht sich auf den Weg, um mit Gott in Kontakt zu treten. Vermittler ist der Taufspender, der die Feierfamilie am Kirchenportal begrüßt, empfängt und um den Zweck des Besuches der Feiergemeinde fragt. Anschließend wird die Gesellschaft zum Gottesdienst in die Kirche geladen, denn um Jesus Christus nachfolgen zu können, müssen wir ihn kennenlernen. Begegnen können wir ihm in seinem Wort

Die Wortgottesfeier

Wir hören das Wort Gottes und reflektieren es. Wir bezeugen ausdrücklich, dass uns dieses Wort persönlich anspricht und es in unserem Leben berücksichtigen wollen. Wir bejahen, unsere Kinder in diesem Glauben erziehen zu wollen. In der Familie, Gemeinde und Gemeinschaft der Heiligen soll der Täufling heranwachsen zu einem verantwortungsvollen Jünger Jesu, der selbst Gottes Botschaft weiterträgt. Wir bitten die Heiligen Gottes um ihre Fürsprache und bitten um den Schutz vor den Verlockungen des Bösen. Damit schaffen wir für unsere Kinder ein Fundament, welches sie im späteren Leben schwierige Zeiten durchstehen lässt.

Der Taufritus

Im Taufritus wird nicht nur der Täufling mit Wasser getauft, er wird auch mit Chrisam gesalbt. Zeichenhafte Handlungen sollen verdeutlichen, welche Auswirkung die Taufe auf das Leben haben soll:

  • das weiße Taufkleid als Zeichen der Reinheit und der Umkehr - sprich der Zuwendung zu einem Lebensweg nach christlichen Werten. Es geht darum, sich bleibende Schätze aufzubauen

  • die brennende Kerze, die das Licht Jesu weitergibt. Dieses Licht erstrahlt in jedem von uns, da Gott uns nach seinem Ebenbild erschaffen hat. Als Zeichen der Verbundenheit ist die ganze Feierfamilie eingeladen, die eigene Taufkerze zur Taufe mitzunehmen und an der Osterkerze zu entzünden.

  • Effata-Ritus: Das Öffnen von Ohren und Mund, damit der Täufling Gottes Wort hört und weitergibt

Häufige Fragen rund um die Taufe

Wer darf Pate sein?

Weiterführende Informationen: